SPZ CJD Hochfranken stellt klar: Keine Verbindung zu Ermittlungen im TPZ Hof
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der 11. Kalenderwoche wurde in der öffentlichen Berichterstattung über kriminalpolizeiliche Ermittlungen im Therapeutisch-Pädagogischen Zentrum (TPZ) in Hof berichtet. Diese Thematik bewegt verständlicherweise viele Familien und sorgt für große Verunsicherung in der Region.
In diesem Zusammenhang ist es mir ein wichtiges Anliegen, auf eine häufig auftretende Verwechslung hinzuweisen: Das Sozialpädiatrische Zentrum des CJD Hochfranken (SPZ) ist eine Einrichtung der spezialärztlichen Versorgung und steht seit vielen Jahren für eine interdisziplinäre und qualitätsgesicherte Behandlung und Diagnostik von Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsauffälligkeiten, neurologischen Erkrankungen oder Behinderungen. Unsere Arbeit erfolgt in enger Abstimmung mit niedergelassenen Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin und den betroffenen Familien und unterliegt medizinrechtlichen Standards. Das medizinisch geleitete Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) des CJD Hochfranken ist inhaltlich, organisatorisch, personell und räumlich komplett verschieden von der Bildungseinrichtung des TPZ der Lebenshilfe Hof. Seit vielen Jahren pflegen wir einen patientenbezogenen Austausch mit dieser Bildungseinrichtung und schätzen ihre Arbeit sehr.
Aktuell erreichen uns vermehrt besorgte Anfragen von Eltern und Angehörigen, die beide Einrichtungen miteinander verwechseln oder gleichsetzen.
Gerade in Zeiten öffentlicher Verunsicherung ist eine sachliche Differenzierung von großer Bedeutung. Pauschale Vermischungen unterschiedlicher Einrichtungen können nicht nur unnötige Ängste schüren, sondern auch das Vertrauen in wichtige Versorgungsstrukturen für Kinder und Jugendliche beeinträchtigen.
Ich möchte daher alle Leserinnen und Leser um eine Unterscheidung der genannten Institutionen bitten. Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Frau Dr. med. Susanne Schilbach
Chefärztin
SPZ CJD Hochfranken