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Allgemeines und Wissenswertes

Informationen über CJD Hochfranken

  1. Allgemeines und Wissenswertes

Träger des CJD Hochfranken - Sozialpädiatrisches Zentrum

Träger des CJD Hochfranken - Sozialpädiatrisches Zentrum ist das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands e.V. (www.cjd.de). Das CJD Hochfranken - Sozialpädiatrisches Zentrum gehört zum CJD Bayern, dessen Leitbild auf neun Grundsätzen basiert.

In Bayern ist das CJD gemeinnütziger Träger von

  • beruflichen Bildungsstätten
  • Einrichtungen für die Kinderbetreuung
  • Angeboten für Migranten
  • allgemeinbildenden, staatlich anerkannten Schulen
  • Rehabilitationszentren.

450 Mitarbeitende betreuen und fördern im CJD Bayern Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. An ihrem individuellen Handicap und Förderbedarf ausgerichtet erhalten sie Unterstützung und Entwicklungschancen.

mehr Informationen unter www.cjd-bayern.de

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Zur Qualitätssicherung unserer Leistungen haben wir uns zu festen Standards verpflichtet, die wir strikt einhalten.

  • Wir haben einen festen Ansprechpartner für jeden Fall.
  • Wir bieten eine langfristige Begleitung mit konstanten Ansprechpartnern.
  • Wir nehmen uns ausreichend Zeit für eine umfassende Diagnostik.
  • Wir minimieren den Leidensdruck.
  • Wir kooperieren mit anderen Fachgebieten und Institutionen.
  • Wir beziehen zahlreiche Fachkompetenzen mit ein.

Die Basis unseres Qualitätsanspruches ist das Altöttinger Papier. Als Teil des CJD Bayern ist das CJD Hochfranken - Sozialpädiatrisches Zentrum zudem dessen Leitbild verpflichtet. Es umfasst neun Grundsätze.

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Unsere Werte. Unser Handeln.

Das Leitbild, das uns trägt: voneinander lernen - miteinander gestalten - füreinander einstehen

1. Wir begegnen einander auf Augenhöhe

Ein Umfeld geprägt von Respekt und Toleranz, in dem jeder Mensch gleich behandelt wird, ist für uns selbstverständlich. Gemeinsam stehen wir daher für einen authentischen, wertschätzenden und transparenten Umgang. Unsere Interessen vertreten wir dabei selbstbewusst und sind zudem offen für konstruktive Lösungen. Wir im CJD erarbeiten, stärken und pflegen aktiv Beziehungen. 

2. Wir leben eine Kultur der Mitbestimmung

Beteiligung und Mitsprache sind ein zentraler Bestandteil unseres Handelns. Den Menschen in Entscheidungen aktiv mit einzubeziehen, ist für uns wegweisend und somit unerlässlich. Persönliche Anliegen als auch Verbesserungsvorschläge begrüßen wir und nehmen sie ernst. Wir im CJD begreifen es als unsere Aufgabe, getroffene Entscheidungen und Vereinbarungen verbindlich umzusetzen und einzuhalten. 

3. Wir richten unser Handeln an den Bedürfnissen der uns anvertrauten jungen Menschen aus

Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist das Hier und Jetzt. Dennoch kennen wir die Lebenswelt des Menschen sehr gut und behalten diese im Blick. Sein kreatives Verhalten verstehen wir als Chance, Ressourcen zu ergründen. Darauf aufbauend begegnen wir den Herausforderungen seiner Lebensgeschichte individuell und erfolgreich. In der zwischenmenschlichen Beziehung erkennen, setzen und wahren wir Grenzen klar und unmissverständlich. Respektlose Äußerungen und negative Festlegungen vermeiden wir. Auf veränderte Bedarfe reagieren wir unbürokratisch und schnell und erhalten damit eine größtmögliche Beziehungskontinuität. Wir im CJD zeichnen uns durch professionelle, fachlich kompetente sowie sozial-emotional stabile pädagogische Arbeit aus. 

4. Wir fördern ein selbst bestimmtes Leben

Dem Menschen die persönliche Verantwortung für seine körperliche, seelische und soziale Gesundheit bewusst zu machen, beinhaltet den Focus unserer Arbeit. Dazu fordern wir jeden Einzelnen nicht nur im Rahmen seiner Adherence heraus, sondern unterstützen ihn zu jeder Zeit mit individuell abgestimmten interdisziplinären Angeboten und Maßnahmen. Resilienz ist für uns dabei ein wichtiger Faktor, den es auch durch die Integration von Familie und Umfeld zu wecken und verstärken gilt. Wir im CJD arbeiten tagtäglich daran, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und ihnen nachhaltig einen gesunden Lebensstil zu vermitteln, um sie so für zukünftige Herausforderungen in ihrem Leben zu stärken.

5. Wir beleben Begabung und Interesse

Jeder Mensch erhält bei uns die für ihn bestmögliche Förderung, so dass er sich entsprechend seinen Talenten und Fähigkeiten frei entfalten kann. Die Auseinandersetzung mit Stärken und Schwächen hilft uns, Potentiale zielführend zu erfassen, um diese sodann angemessen zu fördern, auszubauen und zu stabilisieren. Motivation, Kreativität und Ausdauer sind für uns entscheidend, um Perspektiven zu eröffnen und diese wirksam umzusetzen. Wir im CJD bewahren das Gleichgewicht zwischen aktiver Mitwirkung und tatsächlichem Leistungsvermögen. 

6. Wir wachsen an Herausforderungen gemeinsam

Mutig, innovativ und zukunftsorientiert stellen wir uns dem Fortschritt. Kommende Entwicklungen nehmen wir rechtzeitig wahr und begegnen ihnen mit der erforderlichen Seriosität. Aus Fehlern lernen wir und machen sie zur Chance, uns stetig zu verbessern und weiterzuentwickeln. Wir im CJD haben den Mut mit vorhandenen Ressourcen neue Wege zu beschreiten, um so den gesellschaftlichen Veränderungen angemessen gerecht zu werden.

7. Wir leben Gemeinschaft und Zusammenhalt

Die Inklusion des Menschen ist für uns eine Herzensangelegenheit, der wir aus einer tiefen Überzeugung heraus qualifiziert und routiniert nachkommen. Das gemeinsame Planen, Gestalten und Erleben des Alltags ist daher genauso von Relevanz, wie die Durchführung von Freizeitaktivitäten unterschiedlichster Art. Erfolge feiern wir gemeinsam, Niederlagen werden gleichermaßen als Kollektiv durchgestanden. Wir im CJD schöpfen durch die Begegnung von Mensch zu Mensch Kraft und Inspiration für die Bewältigung unserer vielfältigen Aufgaben. 

8. Wir übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft und Umwelt

Die Vermittlung eines gewissenhaften Umgangs mit Ressourcen ist für uns gleichbedeutend wie das soziale Engagement gegenüber dem hilfsbedürftigen Menschen. Unser Ethos ist zugleich unser Anspruch und Ansporn an uns selbst. Was wir tun, machen wir zum Wohle des Menschen, für das Leben und die Natur. Wir im CJD leisten einen Beitrag zur Förderung eines jeden Einzelnen hin zu einem couragierten Bürger, der als selbstständige und verantwortungsvolle Persönlichkeit unsere Gesellschaft mitgestaltet und unsere Umwelt achtet. 

9. Wir identifizieren uns mit den Werten und Zielen des CJD

Das Christliche Menschenbild ist für uns bestimmend. Neues Entdecken, Bedürfnisse wahrnehmen, Inklusion leben, erfolgreich lernen, sich selbst verwirklichen, Erfahrungen austauschen, kreativ sein, quer denken, Perspektiven wechseln, fragen und hinterfragen, Begeisterung spüren, sich ermutigt fühlen, inspiriert und angesteckt sein, charakterisiert uns als soziale Einrichtung. Unsere Grundhaltungen spiegeln sich dabei in unserem Tun und unser Tun spiegelt unsere Grundhaltungen. Wir im CJD setzen durch das Vorleben unserer 9 Grundhaltungen Maßstäbe, die den Menschen in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen.

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PRÄAMBEL

Nach Artikel 1 Abs. 1 Grundgesetz ist alle staatliche Gewalt verpflichtet, die Würde des Menschen zu achten und zu schützen. Die Hilfe für behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder und Jugendliche bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit hat daher einen hohen gesellschaftlichen Wert.

In der Region Hochfranken herrscht eine Unterversorgung für Kinder mit diesen besonderen Problemen. Die derzeit existierenden Angebote auf medizinischem, sozialem und psychologischem Gebiet, die von Ärzten sowie privaten und staatlichen Stellen getragen werden, sind nicht in der Lage diese Unterversorgung zu kompensieren.

Sehr lange machte sich in der Region das Fehlen von medizinisch-therapeutischen Fachkräften bemerkbar. Diese Situation begann sich erst nach der Grenzöffnung leicht zu entspannen. In den Bereichen Neuropädiatrie sowie Kinder- und Jugendlichen Psychiatrie blieb jedoch ein Mangel an Fachkräften bestehen. Auch kann das diagnostische und therapeutische sozialpädiatrische Leistungsspektrum der vorhandenen Strukturen den Anforderungen und Fragestellungen nicht gerecht werden.

Kindern, denen im Rahmen der vorhandenen Versorgungsstrukturen nicht geholfen werden kann, müssen bisher entweder nach Coburg, Weiden, Regensburg oder Erlangen fahren, um die Leistungen eines SPZ in Anspruch nehmen zu können. Daher bestehen schon seit einigen Jahren vielfältige Bestrebungen, ein SPZ in Hof zu errichten , das die vorhandenen Dienste einbezieht, bestehende Ressourcen nutzt und fachlich qualifizierte Leistungen , die von einem SPZ auf der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen des SGB V § 119 erwartet werden können , wohnortnah anbietet.

Artikel 1: Definition
Das CJD Hochfranken - Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) in Hof ist eine Einrichtung unter medizinischer Leitung zur wohnortnahen, fachübergreifenden Versorgung von Kindern und Jugendlichen der Region Hochfranken, die über den somatisch-kurativen Ansatz hinaus sozialpädiatrischer Leistungen bedürfen, welche bisher in der Region Hochfranken nicht angeboten werden. Das SPZ bezieht die vorhandenen Strukturen ein und bildet Schwerpunkte auf dem Gebiet der Diagnostik und der ergänzenden Therapien. Entsprechend seinem gesetzlichen Auftrag arbeitet es eng mit den Ärztinnen und Ärzten sowie den Frühförderstellen und Jugendhilfeorganisationen unserer Region zusammen.

Artikel 2: Zielgruppe und Tätigkeitsfelder
Die Behandlung durch das SPZ erfolgt entsprechend SGB V § 119 Abs. 2 ambulant auf Zuweisung durch einen Kinder- und Jugendarzt, eines Neurologen oder Kinder- und Jugendpsychiaters. Das Leistungsangebot ist primär nicht auf die Grundversorgung ausgerichtet. Es konzentriert sich auf diejenigen Kinder und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, die wegen der Art, Schwere und Dauer ihrer Erkrankung oder drohenden Erkrankung nicht oder nicht abschließend von geeigneten Ärzten oder Frühförderstellen diagnostiziert oder behandelt werden können. Insbesondere handelt es sich dabei um Kinder und Jugendliche mit

  • drohender bzw. bereits bestehender körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung bzw. Mehrfachbehinderung
  • chronischen Erkrankungen und den daraus folgenden komplexen Defiziten
  • Zustand nach Missbrauch, Misshandlung oder Vernachlässigung

Wesentliche Tätigkeitsfelder des CJD Hochfranken - Sozialpädiatrisches Zentrum sind:

  • Entwicklungsneurologie
    • mit Beurteilung der kognitiven, sensorischen, motorischen, sprachlichen und sozialemotionalen Entwicklung unter Beachtung der physiologischen Variabilität
    • Einbeziehung der altersabhängigen Symptomatik neurologischer Störungen und Erkrankungen
    • Indikationsstellung und Erfolgsbeurteilung der therapeutischen Maßnahmen
  • Psychologische Diagnostik
  • Weitere fachspezifische Befunderhebungen (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie etc.)
  • Interdisziplinäre Mitbetreuung von
    • chronisch-neurologischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter, wie z.B. cerebrale Bewegungsstörungen, Cerebralparesen Anfallsleiden, Spina bifida, Hydrocephalus, Nachbetreuung Schädel-Hirn-Trauma
    • Chromosomenaberration (z.B. Trisomie 21)
    • angeborene Fehlbildungen (z.B. Spina bifida)
    • Stoffwechselstörungen (z.B. psychologische Probleme von Kindern und Jugendlichen
    • malignen Systemerkrankungen
    • Entwicklungsstörungen, wie z.B. Teilleistungsstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Legasthenie, Dyskalkulie, Autismus
    • Hyperkinetische Störungen
    • Essstörungen, wie z.B. Bulimie, Anorexie
    • Verhaltensstörungen, wie z.B. Enuresis, Enkopresis
    • Neurotische, somatoforme und belastungsabhängige Störungen, wie z.B. Tic, Phobische Störungen, Depressive Störungen, Zwangsstörungen, Hypochondrische Störungen, Posttraumatische Belastungsstörungen
    • Schlafstörungen

Artikel 3: Leistungen
Bei diesen Patientinnen/Patienten reicht ein rein somatischer Absatz für Diagnostik und Therapie in der Regel nicht aus. Es ist zusätzlich insbesondere die Berücksichtigung und Einbeziehung der individuellen, psychologischen und psychosozialen Gegebenheiten erforderlich. Erst durch das Zusammenwirken verschiedener Berufsgruppen in einem interdisziplinären Team werden eine umfassende Diagnostik und ein Interventionserfolg möglich. In der Regel umfassen die Leistungen des SPZ daher

  • Sozialpädiatrische und neuropädiatrische Diagnostik und Therapie
  • Psychologische Diagnostik und Psychotherapie
  • Entwicklungs- und funktionstherapeutische Maßnahmen
  • Psychosoziale Maßnahmen
  • Koordination ärztlicher, psychologischer, therapeutischer, sozialer und pädagogischer Tätigkeit

Zu diesen Leistungen gehören insbesondere auch:

  • Verlaufsuntersuchungen, Begleitung des Patienten und seiner Familie bei Langzeitbehandlung
  • Ambulante Rehabilitation als Schnittstelle zwischen klinischer Akutpädiatrie und pädiatrischer Reha-Klinik
  • Hilfestellung zur Verarbeitung der Folgen entwicklungsneurologisch bedingter Erkrankungen, dabei Nutzung der Ressourcen des Patienten
  • Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und Selbständigkeit der Kinder und Jugendlichen
  • Stärkung der familiären Ressourcen
  • Verbesserung des Krankheitsbewältigungsprozesses und der Lebensqualität für den Patienten wie für die Familie
  • Sicherung/Optimierung der sozialen Integration in Familie und Umfeld
  • Vernetzung mit anderen Institutionen und Behandlern
  • Beratung und Anleitung von Bezugspersonen

Das Case Management liefert dabei wesentliche Elemente für die Prozesssteuerung und die Arbeitsweise des CJD Hochfranken - Sozialpädiatrisches Zentrum.

Artikel 4: Personal
Die Teams des CJD Hochfranken - Sozialpädiatrisches Zentrum bestehen aus eng miteinander zusammenarbeitenden psychologischen, medizinischen, pädagogischen und sozialen Fachkräften und setzen sich aus folgenden Berufsbildern zusammen (Die Anzahl der Mitarbeiter in den einzelnen Berufsgruppen bestimmen sich nach den Gegebenheiten zumindest jeweils ein Mitarbeiter aus den genannten Berufsgruppen ist Standard):

  • Kinderarzt/-ärztin mit spezieller Qualifikation (z. B. Neuropädiatrie oder Psychiatrie)
  • Diplompsychologe/-in mit spezieller Qualifikation (z. B. psychologische(r) Psychotherapeut/-in)
  • Kinder- und Jugendpsychotherapeut/-in
  • Ergotherapeut/-in
  • Logopäde/-in
  • Krankengymnast/-in (auf neurophysiologischer Grundlage)
  • Sozialpädagoge/-in
  • und ggf. weiteren speziellen Fachkräften bzw. Therapeuten/-innen (z. B. Motopädie, Heilpädagogik, Musiktherapie und andere)

Zur Ermöglichung eines wirtschaftlichen Arbeitens und Entlastung einzelner Berufsgruppen von fachfremden Tätigkeiten ist zusätzlich Funktions- und Organisationspersonal erforderlich. Hierzu gehören eine

  • Funktionskraft (z. B. Kinderkrankenschwester, neurophysiologische Assistentin)
  • Sachbearbeiter/-in (Verwaltungsangestellte/r für Sekretariats Arbeiten und Qualitätssicherung)
  • Personalverwaltung

Artikel 5: Apparative Diagnostik
Der Klinik für Kinder und Jugendliche am Sana-Klinikum Hof obliegt die Bereitstellung der erforderlichen apparativen Diagnostik. Entsprechend den derzeitigen Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Sozialpädiatrischen Zentren sollen dem SPZ folgende medizinisch-technische Untersuchungsmethoden zur Verfügung stehen:

  • Elektrophysiologische Diagnostik (EEG, Elektromyografie und Elektroneurografie, akustische und visuell evozierte Potentiale)
  • Audiologische Diagnostik (subjektive und objektive Audiometrie)
  • Klinisch-chemisches Labor
  • Bildgebende Verfahren (Röntgen, Ultraschall, MRT)
  • Videorecording

Artikel 6: Trägerschaft
Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands gemeinnütziger e.V. (CJD)
Vereinsregister Berlin Nr.30118B 
Vorstand: Oliver Stier (Sprecher), Samuel Breisacher, Petra Densborn, Anke Schulz, Herwarth von Plate
73061 Ebersbach · Teckstraße 23 
cjd [at] cjd.de (cjd[at]cjd[dot]de) · www.cjd.de

Artikel 7: Struktur und Organisation des Sozialpädiatrischen Zentrums
Die ärztliche Leitung des CJD Hochfranken - Sozialpädiatrisches Zentrum obliegt der Chefärztin Frau Dr. med. Susanne Schilbach.  Die weiteren Mitarbeiter des SPZ-Teams werden im Einvernehmen mit der ärztlichen Leitung vom Träger angestellt. Für einzelne Fachkräfte kann die Beschäftigung im Rahmen eines Honorarvertrages in Frage kommen. Alle Mitarbeiter/-innen unterstehen im Rahmen ihrer Tätigkeit für das SPZ fachlich der ärztlichen Leitung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der einzelnen in Artikel 4 aufgeführten Fachgebiete bilden das sozialpädiatrische Team.

Artikel 8: Qualitätssicherung
Die Arbeit des SPZ unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Es werden dabei insbesondere die Kriterien Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität regelmäßig neu evaluiert. Basis hierfür stellt ein Qualitätshandbuch dar, welches in Grundzügen im "Altöttinger Papier" der Bundesarbeitsgemeinschaft der Sozialpädiatrischen Zentren vorliegt. Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter/-innen sind für die Qualitätssicherung unabdingbar.

Artikel 9: Betriebsstätten
Als Standort für das SPZ war in der Antragskonzeption das ehemalige Schwesternwohnheim am Klinikum Hof, Konradsreuther Str. 2 vorgesehen. Hierzu wären größere Umbau- und Sanierungsmaßnahmen erforderlich gewesen. Eine Umbaufinanzierung konnte frühestens im Jahr 2007 gewährt werden. Um den dringenden sozialpädiatrischen Bedarf zu decken, ging das Sozialpädiatrische Zentrum in den Räumen Sedanstraße 17, 95028 Hof in Betrieb (Entfernung zur Kinder- und Jugendklinik ca. 750 m Luftlinie). Die dort vorhandenen Gegebenheiten ermöglichen die uneingeschränkte Umsetzung des sozialpädiatrischen Behandlungskonzeptes.

Artikel 10: Vernetzung und Kooperation
Das CJD Hochfranken - Sozialpädiatrisches Zentrum arbeitet eng mit den relevanten Personen, Diensten, Einrichtungen und Behörden zusammen, die für die im SPZ behandelten Kinder und Jugendliche tätig sind. Hierzu zählen über die Beteiligten an der Trägergemeinschaft hinaus insbesondere Niedergelassene Ärzte/-innen, Frühförderstellen, psychologische Psychotherapeuten sowie die vor Ort tätigen Fachkräfte auf medizinischem, psychologischem und sozialem Gebiet, die KVB, Jugendämter, Krankenhäuser und medizinische Spezialeinrichtungen, andere SPZ sowie Selbsthilfeorganisationen.

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